MP German

MP German Legacy Edition

Anbieter: UMAREX

Hersteller: Win Gun (Taiwan)

Warenzeichen: ac

Modell: MP German Legacy Edition   (Used Look)   “Legends”-Serie

Vorbild: MP 40 “Schmeisser”

Serien-Nr.: 17G30189

PTB-Listen-Nr.: 4064

System: CO2

Antrieb: 2 x 12-g-CO2-Kartusche

Schussausbeute je 2 Kapseln: ca. 170 verwertbare Schüsse

Kaliber: 4,5 mm D  (.177) 

Magazinkapazität: 50 bis zu 60 Kugeln

Magazinmaße: L. 260 mm / H. 39 mm / B. 28 mm / Gewicht (leer) 580 g

Mündungsenergie: ca. 2 J   (Herstellerangabe < 7,5 Joule)

Geschossgeschwindigkeit: ca. 125 m/s

Abzug: Single Action Only (SAO)

Abzugscharakteristik: sehr kurzer Vorzug, Druckpunkt mit relativ hohem Widerstand

Lauf: glatt (ohne Züge)

Lauflänge: 255 mm

Sicherung: Schieber am Griffstück vor dem Abzugsbügel, blockiert die Abzugsmechanik

Visierung: nicht justierbar (starr)

Visierlinie: 400 mm

        

Länge ohne Schulterstütze: 620 mm

Länge mit ausgeklapper Schulterstütze (Klappschaft): 835 mm

Höhe ohne Magazin: 195 mm

Höhe mit Magazin: 280 mm

Breite: 77 mm

Gewicht: ca. 3.8 kg mit Magazin (leer)

Ausführung: System Vollmetall (schwarz beschichtet) - Griffstück dunkelbraunes Polymer (Bakelit-Optik)

Lieferumfang: Waffe mit einem Magazin im bedruckten Karton mit Bedienungsanleitung und Inbus-Schlüssel

Hinweise: Die CO2-Waffe verfügt in Deutschland ausschließlich über einen Einzelschussmodus, da Dauerfeuer in Deutschland verboten ist. Lediglich Export-Exemplare ohne “F”-Zeichen sind mit Dauerfeuerfunktion im Handel.

Zubehör: Tragegurt aus Leder im Handel erhältlich, Preis ca. 45,-EUR

Bewertung: wertige, saubere Verarbeitungsqualität - realitätsnahe Handhabung - optisch sehr nahe am Vorbild

Erscheinungsjahr: 2017

Preis 2019: MP German = ca. 250,- EUR / MP German Legacy Edition (Used Look) = ca. 280,- EUR

Lieferant: Waffe gekauft bei “Gottlob Brucklacher”   https://www.brucklacher.eu/

 

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Das Vorbild

Die “MP 40” (auch “Schmeisser MP”) ist eine Weiterentwicklung der “MP 38” (Abb. unten) aus dem Jahr 1938, die ihrerseits wiederum auf der von Hugo Schmeisser entwickelten “MP 36” basiert.

Sie war im Zweiten Weltkrieg die Standard-Maschinenpistole der deutschen Wehrmacht und wurde von 1940 bis 1944 produziert.

Daten/Infos zur “MP40” / “MPi 40”:

Hersteller: ERMA-Werke, C.G. Haenel, Steyr-Werke (Deutsches Reich) - Kaliber: 9 mm Parabellum - Magazinkapazität: 32 Schuss im Stangenmagazin, 64 Schuss im seltenen Doppelmagazin - Kadenz: 500 Schuss/min - Typ: Rückstoßlader mit Feder-Masse-Verschluss - Lauf: 6 Züge mit Rechtsdrall - Waffe ausschließlich mit Dauerfeuerfunktion konzipiert.

Bilder unten: Militärische Bedienungsanleitung (links), zivile Manuals rechts und darunter...

                

    

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Die von „WinGun“ hergestellte „MP German“ wird vom sauerländischen „UMAREX“-Konsortium im Rahmen der firmeneigenen „Legends“-Reihe vermarktet. Der Begriff „Legende“ wird ja mittlerweile inflationär verwendet, ist beim vorliegenden CO2-Nachbau der WK2-Standard-MP der Deutschen Wehrmacht aber durchaus zutreffend, war die „MP 40“ seitens der alliierten Gegner doch recht gefürchtet und gelangte unter dem Begriff „die Schmeisser“ zu einer gewissen Berühmtheit.

 

Korpus und Finish

Nimmt man die „MP German“ aus ihrer Umverpackung, einem in ansprechender Holzkistenoptik gestalteten Pappkarton, so hält man ein imposantes Replikat der „MP 40“ in den Händen. Besonders das Used-Finish (Legacy Edition) des Vollmetallkorpus (Zinkdruckguss) generiert eine sehr gelungene Vintage-Optik. Leider wird dieser Eindruck durch den neuwertigen Look des Polymer-Schafts/-griffstücks (beim historischen Original Bakelit) konterkariert, denn dort fehlen jegliche vorgetäuschte Gebrauchspuren. Aber die kann der Anwender im weiteren Gebrauch der Waffe ja noch selbst angedeihen lassen. Alles in allem ist die „MP German“ funktional, optisch sowie haptisch sehr authentisch geraten und sammelt in dieser Disziplin gleich ordentlich Pluspunkte.

    

Hinweis zum Magazinschacht: Bei der historischen „MP 40“ war der Magazinschacht aus Blech geprägt und besaß zur Versteifung des Bauteils horizontal eingepresste Sicken. Bei der „MP-German“ CO2-Waffe ist der Magazinschacht kein angesetztes Bauteil, sondern aus Druckguss und mit nachempfundener Sickenoptik staffiert. (Fotos unten)

 

Klappschaft/Schulterstütze

Analog zum Vorbild lässt sich auch bei der CO2-MP die Schulterstütze ein- und ausklappen. Dazu drückt man den Arretierungsknopf ein und kann dann den metallenen Skelettklappschaft vor- und zurückschwenken. So kann die Waffe einerseits im handlichen Format geführt und transportiert werden, aber bei Bedarf ist sie rasch zu einer Langwaffe umfunktioniert und kann für präziseres Schießen entsprechend schnell in den ruhigen Schulteranschlag genommen werden.

    

 

Tragegurt/Gurtösen

Der Waffe liegt bei Auslieferung leider kein Tragegurt bei. Ein solcher ist aber in Lederausführung für knapp 50 EUR im Zubehörhandel erhältlich. Entsprechende Gurtösen sind vorhanden (Fotos unten).

    

 

Manuelle Sicherung

Die „MP-German“ ist mit einem manuell zu bedienenden Sicherungsschieber ausgerüstet. Bewegt man diesen nach hinten in Richtung Abzugseinheit, so ist die Waffe entsichert und die Abzugsmechanik freigegeben. Dieser Zustand wird durch den sichtbaren roten Punkt visuell erfassbar. In der vorderen Position, also bei in Richtung Mündung bewegtem Schieber, ist die Abzugsmechanik blockiert. Angezeigt wird der gesicherte Status durch einen weißen Punkt an der Sicherungseinrichtung (Fotos unten).

    

Bei der für den Export vorgesehene Full-Auto-Version (5.8325X) hat der Sicherungsschieber zusätzlich eine Feuerwahl-Funktion. In Deutschland ist jedoch lediglich die „Semi-Auto-Version“ der Waffe verfügbar/zulässig.

Hinweis: Die Full-Auto-Funktion (Dauerfeuer) ist in Deutschland per Waffengesetz für Privatpersonen verboten. Lediglich die polizeibehördliche und militärische Nutzung ist legal. Dieses Verbot gilt auch für Gas-/Schreckschusswaffen, sowie CO2-/ Druckluftwaffen. Lediglich Spielzeuge mit sehr geringer Mündungsenergie sind davon ausgenommen.   

 

Visierung

Die offene Visierung der MP besteht aus einem Korn mit Korntunnelschutz und einer Kimme mit zwei gestaffelten Kimmenblättern. Das hintere, höher gelagerte Blatt kann bei Bedarf hochgeklappt werden. Beim historischen Original war die untere Kimme auf eine Schussentfernung von 100 m ausgerichtet, die höhere Kimme auf 200 m.

    

    

 

Magazinbauteil/Geschosszuführung

Um das Stabmagazin aus dem Schacht entnehmen zu können, drückt man den Magazinhalter ein und zieht das Magazin gleichzeitig heraus. Es handelt sich dabei um ein schweres, multifunktionales Vollmetallbauteil, dass sowohl die Stahlkugeln aufnimmt, als auch die beiden handelsüblichen 12g-CO2-Treibgaskapseln beherbergt. Am Magazinkopf befindet sich die Ventileinheit (Guss). Der Magazinkörper besteht aus Stahlblech.

Die „MP-German“ ist für die Verwendung von Stahlkugeln (BBs) im Kaliber 4,5 mm ausgelegt. Daher verfügt sie auch über einen glatten Lauf ohne Züge. Das Magazin kann bei idealer, zweireihiger Beladung bis zu ca. 60 BBs fassen. Die Kugeln werden in die runde Aussparung am Kugelschacht eingefüllt. Dazu muss zunächst der federnd gelagerte Zuführer gegen den Federdruck nach unten gezogen werden. Leider kann der Zuführer in dieser Position nicht eingerastet werden, sondern muss tatsächlich während des gesamten Füllvorgangs mit dem Finger unten gehalten werden. Das erleichtert nicht gerade den ohnehin etwas fummeligen Bestückungsvorgang. Dabei wäre die Lösung so einfach. Eine passende kleine Aussparung am Rand des Kugelschachts wäre als Zuführerrastung schon ausreichend, so wie man dies bei vielen anderen Waffenmodellen ja längst vorfindet und zu schätzen weiß. Merkwürdig warum man bei der „MP-German“ darauf verzichtet hat. Hiermit wäre ein simpler Verbesserungsvorschlag ausgesprochen, der bei entsprechender Umsetzung eine signifikante Erleichterung des Ladevorgangs für den Anwender darstellen würde.

Foto oben: Der Zuführer am Magazin kann unten nicht eingerastet werden, sondern muss während des gesamten Füllvorgangs mit dem Finger unten gehalten werden. Eine Tortur für die Fingerkuppen und -nägel. Wie man es richtig konstruiert zeigt das Foto vom Magazin des ebenfalls von “Win Gun” gefertigten “UMA Race Gun” (unten). Dort kann man den Zuführer bequem in einer Einkerbung einklinken.

Fotos unten: Das Einfüllen der BBs. Wenn man dabei sorgfältig vorgeht, dann liegen die Kugeln versetzt zweireihig im Magezin. So kann die volle Füllkapazität erreicht werden. Tipp: Das Kugelreservoir von Zeit zu Zeit mit etwas Silikonöl benetzen. Damit kann man Zuführungsstörungen durch zu viel Reibungswiderstand vorbeugen, wie sie bei langen Stabmagazinen gerne mal auftreten. So “flutscht” das dann besser und nichts wird mehr gebremst.

    

    

 

Magazinbauteil/Kartuschenimplementierung

Um die beiden Treibgaskapseln zu implementieren, dreht man die Schraube am Magazinboden mit dem im Lieferumfang enthaltenen Inbusschlüssel (Innensechskant) heraus.

    

Die erste Kapsel lässt man mit dem Kapselhals voran in den Schacht gleiten. Die zweite Kartusche folgt mit dem Kapselboden voran. (Diese Art der Bestückung ist z. B. vom 88g-Kapseladapter hinreichend bekannt.)

Nach dem Einsetzen der Kapseln wird die Verschluss-Schraube wieder eingesetzt und mit dem Werkzeug handfest angezogen, soweit bis beide Kartuschen von den Dornen angestochen werden. Durch die dabei entstandenen Löcher in Kapselhalsplatte strömt das CO2-Gas heraus und flutet den Kartuschenschacht.

Übrigens kann man die Waffe auch mit nur einer angestochenen CO2-Kapsel betreiben. Man verwendet einfach eine bereits leere Kartusche als Widerlager. Natürlich sinkt dann die Schussausbeute entsprechend.

    

    

Nun kann das geladene und bestückte Magazinbauteil in die anschließend schussbereite Waffe eigeführt werden. Dies sollte stets im gesicherten Waffenstatus vorgenommen werden. (Siehe Kapitel „Manuelle Sicherung“ ).

Hinweis: Die Waffe kann nicht ohne Kugeln im Magazin abgefeuert werden, da dies durch den Kugelzuführer in der oberen Position verhindert wird. So ist zwar gewährleistet, dass im Schießbetrieb keine unnötigen Leerschüsse den CO2-Verbauch erhöhen, aber diese Tatsache verhindert auch, dass man die ggf. fast entleerte Druckkammer nicht durch  einige Leerschüsse komplett druckfrei machen kann, was sich vor dem Öffnen der Verschlussschraube jedoch durchaus empfehlen würde. - Aber man kann hier mit einem kleinen Kniff für Abhilfe sorgen: Einfach den Kugelzuführer mit einem geeigneten Gegenstand in der unteren Position festsetzen. Also z. B. einen kleinen Stab in die Ladeöffnung stecken. Damit ist dann die Ventilsperrfunktion durch den oben am Anschlag befindlichen Zuführer ausgehebelt.

 

Begrifferläuterungen

Blow Back” - Dieser Begriff findet bei CO2- und Softair-Waffen Verwendung, wenn ein Teil des Treibgases bei Schussabgabe dazu verwendet wird, den Schlitten/Verschluss nach hinten zu bewegen, um den Rückstoßimpuls, wie er beim Repetieren einer Feuerwaffe auftritt, zu simulieren. Dabei wird der Hahn oder das Schlagstück gespannt, wenn eine SA-Funktion gegeben ist. Die Waffe funktioniert also semiautomatisch.

Double Action (DA) beschreibt einen sogenannten Spannabzug von Selbstladewaffen, bei dem der Abzug das Schloß (Hahn oder Schlagstück) spannt und dann bei weiterem Durchziehen den Schuss auslöst. Bei einem Revolver wird auch die Trommel um eine Kammer weitergedreht. “Double Action Only” (DAO) bedeutet, dass man die Waffe nicht vorspannen kann, also kein “Single-Action”-Modus möglich ist.

Single Action (SA) bedeutet, dass man den Hahn (oder ein Schlagstück) spannt, bevor man den Abzug betätigt. Der Abzug führt also nur noch eine Aktion durch, nämlich das Auslösen des Schusses. Vorteil: Der Abzugswiderstand wird geringer und der Abzugsweg kürzer, was der Schusspräzision zu Gute kommt.

”Cool-Down”-Effekt = Schnelles Herunterkühlen von Treibgaskartusche und Ventil, u. U. bis hin zur Vereisung, welches bei Abgabe rascher Schussfolgen auftritt und auf die physikalischen Eigenschaften des Treibgases CO2 zurückzuführen ist. Dadurch kommt es zu einem signifikanten Druckabfall, einhergehend mit verminderter Geschossbeschleunigung und mithin zur Verlagerung der Treffpunktlage nach unten.

Weiterführende Links:

      

 

 

Abzug/Schussabgabe

Bei der „MP German“ handelt es sich um eine semi-automatische CO2-Waffe mit der Abzugsfunktion „Single-Action-Only“ (SAO) und „BlowBack“. Vor der ersten Schussabgabe muss die Schlagbolzenfeder gespannt werden. Dazu wird der linksseitig angebrachte Spannhebel aus seiner vorderen Ruheposition gegen den Federdruck nach hinten gezogen. Es ist aber nicht erforderlich, ihn bis zum Endpunktanschlag zu bewegen (Foto unten).

Nach dem Loslassen schnellt er wieder ein Stück weit nach vorne und wird in der Schussabgabeposition gehalten. Betätigt man nun das Abzugszüngel, wird der Schlagbolzen durch die Abzugsmechanik freigegeben. Er schnellt nach vorne und gibt über das Ventil eine adäquate Menge Treibgas frei, um einerseits eine Kugel aus dem Magazin zu Beschleunigen und andererseits das Schlagstück erneut zu spannen. Dieser treibgasgetriebene, wiederkehrende Spannvorgang wird mit dem Begriff “BlowBack”-Funktion beschrieben. Entsprechend der Regelung im deutschen Waffengesetz, muss jeder Schuss einzeln durch das Betätigen des Abzugs ausgelöst werden (Einzelfeuer). Im Ausland, dort wo die Full-Auto-Funktion erlaubt ist, wird die “MP-German” (Exportware) auch mit der Dauerfeueroption angeboten.

Bild unten: Eine nicht ganz authentische Lösung an der CO2-Replik ist die Tatsache, dass der Spannhebel nicht so weit nach hinten gezogen werden kann, dass er in einer Rastungsbucht arretiert werden kann. Der Endpunkt des Spannhebels liegt deutlich davor. Um der “MP-German” aber eine authentische Optik zu geben, wurde der an der originalen “MP 44” vorhandene Aufbau zumindest als Fake nachempfunden.

Auf dem Schießstand

Das bis zu 60 Kugeln fassende BB-Magazin ist schnell aufmunitioniert, denn man kann die BBs einfach in die dafür vorgesehene Öffnung hineingleiten lassen, muss aber leider den Kugelzubringer manuell unten halten.

Die starre offene Visierung ist leider nicht justierbar bietet aber bei hell ausgeleuchtetem Zielumfeld ausreichenden Kontrast. Eine starre Visierung stellt m. E. immer einen Kritikpunkt dar, denn das Nachregulieren der waffenseitig mitgebrachten Treffpunktlage ist somit nicht möglich. Beim vorliegenden Exemplar war die Treffpunktlage bei leichtem Rechstdrall zu tief. Weitere Aspekte, welche die Präzision der Pistole negativ beeinflussen, sind der glatte Lauf und die Verwendung von Stahlrundkugeln anstelle von Diabolos. Die Impulsauswirkungen der “BlowBack”-Funktion sind deutlich spürbar..

Wie bereits oben erwähnt, bietet der SA-Abzug für eine CO2-Plinkingwaffe eine recht gute Charakteristik. Es gibt nur einen kurzen Vorzugsweg, dann nimmt man den Druckpunkt wahr und das Auslösen des Schusses erfolgt nach Überwindung eines kräftigen Widerstands.

Energieentwicklung und Präzision entsprechen den Erwartungen, die man einer Plinkingwaffe dieser Ausprägung üblicherweise entgegenbringen darf. Für das Freizeitschießen auf Zimmerdistanzen von 5 bis 10 Metern ist die CO2-betriebene Replik der “MP 40” sehr gut geeignet. Ein Präzisionswunder mit annähernder Matchqualität ist natürlich nicht zu erwarten, aber Streukreise von 6 - 8 cm (mit einigen Ausreißern) sind realisierbar und können sich durchaus sehen lassen.

 

Fotos unten: Optischer Vergleich zweier Legenden-Replikas (CO2). Oben im Bild die “MP German” (MP 40) und unten die “Yunker 3” (Kalaschnikow AK-74 M).

 

Fazit:

Die von UMAREX vermarktete und von “Win Gun” (Taiwan) hergestellte “MP German” ist eine wertige CO2-Replika der berühmt-berüchtigten WK-II-Maschinenpistole der Deutschen Wehrmacht mit der Bezeichnung “MP 40”. Für den Kaufpreis von ca. 250 bzw. 280 EUR (“Legacy Edition”) erhält der Anwender einen adäquaten Gegenwert, denn optisch, haptisch und technisch ist die Waffe als nahezu einwandfrei zu bewerten und daher eine absolute Kaufempfehlung wert. Die Schusspräzision ist für eine Plinkingwaffe zum Dosenlochen durchaus als gut zu bewerten. Besonders für Liebhaber historischer Militärwaffen stellt sie geradezu ein “Must-Have” dar.

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GUNIMO

Februar 2019