Anschütz JGA Laufspanner

Anschütz Laufspanner “JGA 100”

    

Hersteller: J.G. Anschütz G.m.b.H Jagd- und Sportwaffenfabrik

Modell: JGA 100

Serien-Nr.: -keine-

Kaliber: 4,5 mm (.177)

System: Laufspanner, Federdruck, Einzellader

Visierung: Kimme und Korn nicht verstellbar

Länge entspannt: 210 mm

Länge gespannt: 170 mm

Höhe: 96 mm

Breite: 25 mm

Gewicht: 202 g

Ausführung: Systemgehäuse und Griffstück schwarzer Kunststoff, Griffplatten braun beidseitig am Griff die Buchstaben “J.G.A.”, Lauf, Abzug und Abzugsbügel Stahl. Pistole auch mit schwarzen Griffschalen und der Beschriftung “Made in Germany” im Umlauf.

Geschichte: Diese “J.G.A.-Luftpistole “Modell 100” wurde von Anfang der 1950er Jahre bis in die frühen 1960er Jahre gebaut und derweil in unterschiedlichen Versionen angeboten. Es begann zunächst mit einer Metallkonstruktion, analog des Vorkriegs-Modell "Dolla". Später erhielt sie einen Kunststoffkorpus. Auch die Griffschalen änderten sich. Soweit mir bekannt wurden zunächst hölzerne, dann mit Umstellung auf das Kunststoffgehäuse schwarze und später braune Griffschalen verbaut.

Hinweis: Die Fotos der “Anschütz LP100” mit schwarzen Griffschalen nebst Holster wurden mir von “muzzle.de”-Leser H. Hofmann zugesendet und zur Veröffentlichung freigegeben. Vielen Dank dafür!

                  

    

Funktionsweise der Pistole: Der vorne aus dem Laufmantel herausragende Lauf wird gegen die Federspannung in das Gehäuse der Pistole geschoben. In die Endposition gebracht, rastet der Lauf in seiner Arretierung ein. Das hintere Ende des Laufes wird in der Gehäuseöffnung oberhalb des Griffstückes sichtbar, wo nun die von einem Schraubdeckel verschlossene Ladeöffnung erreichbar ist. Nach dem Herausdrehen des Schraubverschlusses, kann das Projektil in den Schacht platziert werden. Anschließend wird der Ladeschacht wieder verschlossen, wobei das Geschoss von einem Stößel am Verschluss weiter in den Lauf geschoben wird. Die Pistole ist nun gespannt und geladen und damit schussbereit. Das Betätigen des Abzuges löst die Arretierung des Laufes, der von der Federkraft getrieben nach vorne schnellt. Dabei wird die Luft in der Druckkammer komprimiert, dringt in die vorgesehenen Öffnungen hinter dem Projektil in den Lauf ein, und presst dieses mit Druck aus dem Lauf heraus.

GUNIMO

März 2005 / Januar 2012 / Juli 2013