Falke 33

Falke 33

  

Hersteller: Falke Werke, Bennigsen (bei Hannover), Deutschland - gegründet 1949 von Albert Föhrenbach, erloschen 1961

Seriennr.: -keine-

System: Federdruck, Bügelspanner, Einzellader

Kaliber: 4,5 mm D

  

Länge: 320 mm

Höhe: 152 mm

Breite: 34 mm

Gewicht: 865 g

  

Lauflänge: 135 mm, gezogen

Visierung: horizontal und vertikal justierbar

Visierlinie: 270 mm

Ausführung: System Stahl, Holzgriffstück, keine Plastik verbaut

Fertigungszeitraum: ca. 1951 - 1958

Bewertung: Der Fertigungszeitraum der “Falke 33” ist nicht genau überliefert, liegt aber im o. a. Zeitrahmen. Die Waffe ist solide gefertigt und sauber verarbeitet. Sie stellt in gutem Erhaltungszustand heute ein begehrtes Sammlerstück dar.

  

Die Visierung: Einfach aber funktionell.

  

  

Gespannt wird die Pistole durch das Vor- und Zurückschwenken des bis zum Griffboden druchlaufenden Abzugsbügels. Dieser ist mittels einer Klinke am Griffboden arretiert und vorne am Griffstück unter dem Lauf angelenkt. Der Spannvorgang ist nicht sonderlich kraftaufwändig.

  

  

  

  

  

  

Beim Betätigen des Spannbügels wird der Lauf durch Federdruck herausgeschwenkt, sodass man ein Diabolo bequem in den Laufansatz platziern kann.

  

    

Nach dem Zurückführen des Bügels in seine Ausgangsposition, wird dieser wieder am Griff eingeklinkt. Die Waffe ist nun schussbereit. Über eine Sicherung verfügt sie nicht.

Die Schussabgabe ist durchaus kraftvoll und durch den gezogenen Lauf auch verhältnismäßig präziese. Nach kurzem Vorzugsweg bis zum Druckpunkt löst der Schuss trocken aus. Matchqualität ist naturgemäß nicht zu erwarten, aber für den Freizeitgebrauch ist die Pistole durchaus ansprechend. Jedoch handelt es sich ja hierbei nicht um eine Alltagsgebrauchswaffe sondern vorrangig um ein Sammlerstück, welches man mit Blick auf die fehlende Ersatzteilversorgung eher schonen sollte.

  

GUNIMO

Juli 2006