Regenschirm-

Regenschirm-“Gewehr”

Es ist ein praktisches Accessoir für regnerische Tage und dabei eine witzige Alternative zum ansonsten recht ideenarmen Einheitsbrei im Regenschirmeinerlei. Besonders für Waffenenthusiasten ist der “Gewehrregenschirm” oder das “Regenschirmgewehr” eine humorvolle Art seine Liebhaberei nach außen zu tragen.

Könnte man meinen, wenn da nicht die postfaktische Waffenhysterie gepaart mit der Blockwartmentalität einiger Zeitgenossen wäre, denn diese fordert allenthalben ihren Tribut und kriminalisiert harmlose und gesetzestreue Bürger. Die größte Mitschuld an der wachsenden, irrationalen Hoplophobie in der Bevölkerung tragen meines Erachtens die Medien mit ihrer aufbauschenden und reißerischen Berichterstattung.

Welche Folgen das hat, konnte man z. B. einem Artikel der “Mittelbayrische Zeitung” entnehmen, wo ein Großaufgebot an Einsatzkräften im Oktober 2016 in Abensberg (Region Kehlheim) Jagd auf einen Regenschirmträger machte, bei einem mehrstündigen Einsatz. Der moralinsaure und entrüstungsschwangere Kommentar des Autors im Anschluss an den Artikel, tat dann wirklich auch noch not!

    

    

 

Bild unten: Der Regenschirm passt sehr gut in ein handelsübliches Gewehrfutteral aus Stoff. Damit kann man dem Ganzen nochmal die Krone aufsetzen. ;-)

 

Maße:

Durchmesser (geöffnet): ca. 115 cm

Länge: ca. 1 m

Gewicht: ca. 300 g

Besonderheit: Öffnen des Automatikschirms mittels Betätigung des Abzugszüngels

Preis: ca. 29,- EUR

Exemplar erworben bei: “Sportwaffen-Schneider” - http://www.sportwaffen-schneider.de/

 

Im Handel sind weitere unterschiedliche Varianten erhältlich:

    

        

                          

 

Achtung! - Man sollte sich heuer wirklich gut überlegen, ob man einen solchen Schirm in der Öffenlichkeit mit sich führen möchte. Schnell hat man nämlich ein SEK im Schlepptau und Scharfschützen auf den umliegenden Dächern...

Ich warte auf den Tag, an dem die Polizei gerufen wird, weil ein Passant einen “täuschend echt” erscheinenden Rucksack trägt, wie er Bombenleger und islamistische Selbstmordattentäter am Körper tragen. Ich meine: Rucksäcke sollten im Hinblick auf die aktuelle Gefährdungslage unbedingt zu Anscheinswaffen erklärt werden, insbesondere dann, wenn der Träger eines solch “gefährlichen Gepäckstücks” schwarze Haare, einen ebensolchen Bart und einen dunklen Teint aufweist.

Wie unbedacht muss man sein, nicht einen Gedanken daran zu verschwenden, mit einem bombenlegerähnlichen Gepäckstück auf dem Rücken auf der Straße spazieren zu gehen oder durch ein Einkaufscenter zu schlendern? Das ist kein Scherz mehr. Die eigentlichen “Horrorclowns” sind die Denunzianten und hysterischen Angstbürger, die wegen solcher Lappalien gleich den Notruf wählen. Die Kosten des mehrstündigen Einsatzes eines Großaufgebots der Polizei sollte der “Scherzbold” bezahlen, der den panischen Anruf wegen eines Regenschirms getätigt hat!

Allerdings kann auch ein einfacher, handelsüblicher Schirm bei so manchen Zeitgenossen einen Hysterieanfall auslösen. So geschehen in Leverlusen, im August 2024, siehe:

https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/leverkusen-samurai-schwert-entpuppte-sich-als-regenschirm _aid-118203703

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

 

GUNIMO

Januar 2017