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Ein Besitzer von drei freien Schusswaffen ist, geht es nach der „Bild“, bereits ein: „Irrer Waffensammler“. Und wer gar mehrere
Deko-Waffen sein Eigen nennt, der sollte des Nachts besser die Haustüre offen lassen und seinem Hund vorsichtshalber ein kugelsicheres Mäntelchen anlegen... – Deutschland im Januar 2012:
Sobald es um ein Ereignis geht, bei dem Schusswaffen thematisiert werden, ist die Berichterstattung in den Boulevardmedien („Bild“ und
Konsorten), stets geprägt von diffamierender Wortwahl, grotesken Übertreibun- gen und unerträglicher Verlogenheit! Einfach nur noch peinlich, wie da sogenannte Journalisten kampagnen- artig pure Stimmungsmache betreiben und auf
diese Weise die geneigte Leserschaft für dumm verkaufen.
Jüngstes Beispiel: Ein Machwerk eines Schmierfinken der „Bild“-Zeitung vom 10.01.2012. - Hier Auszüge:
Reißerischer Aufmacher: „SEK überwältigt irren Waffensammler“
Titel: „Verlassener Mann ballert in seiner Wohnung rum“
Und weiter: Gefährlicher Polizeieinsatz in Mügeln (Sachsen)! Schwer bewaffnete SEK-Beamte in Kampfmontur überwältigen am Abend einen um sich schießenden Waffennarren in seiner Wohnung. (…) Die Retter gehen in Deckung. Kurz darauf ist die Eliteeinheit der sächsischen Polizei vor Ort. Schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) gehen in Mügeln in Stellung. (…) Beamte der Verhandlungsgruppe nehmen Kontakt zu dem Mann auf. Und die geschulten Verhandler leisten offenbar ganze Arbeit. Denn plötzlich wirft
der Mann eine SCHRECKSCHUSSPISTOLE und ein Magazin aus dem Fenster, kommt an Tür. (…) Darauf hat das SEK nur gewartet: Die Elitecops zögern keine Sekunde, überwältigen den gefährlichen Schützen. (…) Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung finden die Beamten weitere Waffen, stellen zwei LUFTGEWEHRE und einen Gewehrlauf sicher. (…) Gegen ihn wird wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.
So ein geistiger Durchfall lässt jeden sachlich denkenden Leser mit klarem Menschenverstand einfach nur noch
sprachlos zurück. Wäre es nicht so traurig, man könnte sich biegen vor lachen. Plakativ zur Schau getragenes Gutmenschentum paart sich mit dem Totalverzicht auf Anwendung von Sachkenntnis. Unterirdisch! Das Ganze
ist nichts weiter als eine Fortsetzung der üblichen medialen Hetzkampagnen gegen den privaten Waffensitz. Ich will die Aktion des besagten Waffenbesitzers hier definitiv nicht schönreden, sicher hat er sich alles andere
als akzeptabel und angemessen verhalten. Ein erhebliches Fehlverhalten steht hier völlig außer Frage. Aber wo ist in diesem Falle die Verhältnismäßigkeit der Mittel und das Augenmaß seitens der Staatsmacht geblieben??
Fakten: Ein offenbar bislang unbescholtener Bürger besitzt ganz legal drei freie Schusswaffen:
1.) Eine Schreckschusswaffe, mit der man lediglich Knall- oder Reizgasmunition, aber aufgrund des verbauten
Laufs natürlich keinerlei Projektile verschießen kann. Diese Signalwaffen sind nach deutschem Waffengesetz frei ab 18 Jahren zu besitzen und werden in Regel zur Selbstverteidigung eingesetzt. Schießen darf man damit
in/auf seinem privaten Besitztum, natürlich unter Vermeidung von Ruhestörung seiner Mitmenschen (Ge- setzeslage im Bezug auf Ruhezeiten beachten).
2.) Zwei Luftgewehre und einen Luftgewehrlauf: Diese Waffen (respektive Waffenteile), mit einer Energie-
entwicklung von max. 7,5 J, sind ebenfalls nach deutschem Waffengesetz frei ab 18 Jahren zu besitzen, eben weil von diesen, bei bestimmungsgemäßem Umgang, keine wesentliche Gefährdung für Leib und Leben ausgeht.
Der Mann hat sich also im Prinzip nur eines einzigen Vergehens schuldig gemacht: Ruhestörung mit einer
Signalwaffe aufgrund einer emotionalen Ausnahemsituation und persönlicher Frustration, in mutmaßlich angetrunkenem Zustand! Es ist hier m. E. kein unmittelbarer oder gravierender Verstoß gegen das
Waffengesetz gegeben. Erst dadurch, dass Anwohner „Schüsse“ melden und längst eine irrationale Hoplophobie in großen Teilen der Bevölkerung und leider auch bei vielen Politikern und so manchem
Behördenvertreter Einzug gehalten hat, eskalierte die Situation in schier unglaublicher Weise. Daran sind nicht zuletzt Volksverdummungsmedien wie die „Bild“-Zeitung in erheblichem Maße schuld, die jeden Besitzer einer
legalen Waffe sofort kriminalisieren, ihn reflex- und kampagnenartig mittels hetzerischer Wortwahl zu einem „irren Waffennarren“ hochstilisieren.
Und so kommt es dann, dass eine bis an die Zähne bewaffnete und topp ausgebildete SEK-Einheit, samt
geschulter Verhandlungsgruppe, einem „irren Waffennarren und -sammler“ (zur Erinnerung: nur 3 – in Worten: DREI - Exemplare freier Waffen) gegenüber steht, der innerhalb seiner Wohnung ein paar Schüsse mit
Knallmunition abgegeben hatte. In der Fabulierung der „Bild“ wird daraus: „Ein wild um sich schießender Waffennarr“, bzw. „ein verwirrter Mann“.
Und dem Verhandlungsteam dieser hochgerüsteten Eliteeinheit gelingt es doch tatsächlich nach kurzer Zeit
den Mann dazu zu überreden seine Schreckschusswaffe aus dem Fenster zu werfen und die Türe zu öffnen. Und dann zögern die „Elitecops“ keine Sekunde mehr, den nun seiner Schreckschuswaffe entledigten
„gefährlichen Schützen“ („Bild“) zu überwältigen.
Wahnsinn!! Da stockt einem regelrecht der Atem. Toll, wie es dem Autor des unsäglichen „Bild“-Beitrages
gelingt, aus einer kleinen Mücke einen riesigen Elefanten herbei zu schreiben. Da wird mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Und wie könnte es bei einem „irren Waffensammler“ und „wahnsinnig gefährlichen Schreckschusschützen“
auch anders sein: Bei der anschließenden Hausdurchsuchung werden dann weitere Waffen sichergestellt: Täterätä: Zwei LUFTGEWEHRE! Jetzt wird klar: Der irre Sammler muss mit diesem Arsenal an gefährlichen
Schusswaffen einen Amoklauf geplant haben! Oder wollte er gar die Weltherrschaft an sich reißen?? Wozu sonst hortet man eine solch umfangreiche Sammlung von 3 (!) Schusswaffen? – Herr wirf Hirn vom Himmel! Am
besten in der unmittelbaren Nähe von Bildzeitungsautoren.
Sicher so ein SEK-Einsatz kostet eine Menge Geld! Aber der vernichtende und gnadenlos ausgeführte Schlag
gegen diesen gemeingefährlichen Unhold mit seinen “Mordwaffen” war das dem Steuerzahler doch wohl allemal wert. Ein echtes Happy-End. Deutschland ist nun wieder ein Stückweit sicherer geworden. Eine tickende
Zeitbombe wurde entschärft. Prima, dass es so viele aufmerksame Denunzianten unter den „netten“ Nachbarn und Waffen-Phobikern gibt, die den herbeigerufenen Einsatzkräften eindringlich und hysterisch den „Ernst der
Lage schildern“. - Armes Deutschland!
Aber, es kann noch schlimmer kommen, wie die “HAZ” berichtet. Hier Auszüge des Artikels vom 09.01.2010:
Aus der “HAZ” vom 10.01.2012
Merke: Die Politik verteidigt derartiges Vorgehen! Sprich: Ein Denunziant behauptet etwas, erzeugt damit
einen Verdacht und die Polizei - hier gar ein SEK - überfällt eine Familie, kriminalsiert diese und erschießt auch noch den Hund. - Gefahr im Verzug! - Bananenrepublik allez!
GUNIMO
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